erfahrungsoffen – begründungsorientiert – fähigkeitsbildend Das Philosophicum im Ackermannshof ist ein Entfaltungsort für Forschungsinitiativen, Bildungsangebote und kulturelle Veranstaltungen. Das Philosophicum ist ein Ort der ...
«Die Basler Malerin Emilie Linder»
Buchvernissage mit den Autoren Patrick Braun und Heinrich Thommen
Buchvernissage mit Patrick Braun und Heinrich Thommen
Mit etwa 16 Jahren entschied sich die wohlhabende Basler Kaufmannstochter Emilie Linder (1797–1867), als ehelose Historienmalerin ihren protestantischen Glauben zu bezeugen. Ihre Ausbildung zur Malerin führte sie nach München, wo sie im Umfeld von Peter Cornelius bald Kontakte zu Wissenschaftlern, Philosophen, Künstlern und Theologen knüpfte. Ihr Haus wurde zu einem Ort geistigen und künstlerischen Austauschs. 1833 begegnete sie Clemens Brentano, der sich in sie verliebte und dem sie eine Freundin wurde. Nach seinem Tod konvertierte sie 1843 zum Katholizismus, unbeirrbar sowohl im eigenen, religiös geprägten Schaffen als auch in der Förderung von Malern und Malerinnen.
Emilie Linders Leben eröffnet einen faszinierenden Einblick, wie es ihr als Malerin und Mäzenin gelang, den männlich dominierten, religiösen Kunstbetrieb ihrer Zeit mitzugestalten.
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Patrick Braun, promovierter Historiker, studierte in Fribourg Geschichte und Germanistik. Er war von 1977 bis 2007 Redaktor des Handbuchs Helvetia Sacra, das die Geschichte der Bistümer und Klöster in der Schweiz beschreibt. Zudem war er Mitorganisator des Basler Linder-Kolloqiums von 2011.
Heinrich Thommen, promovierter Jurist, war als Primarlehrer, Jurist, Entwicklungshelfer und Pflegehelfer tätig. Er gründete die «Stiftung für Kunst des 19. Jahrhunderts» in Olten und publizierte über Ludwig Vogel, Franz Pforr und Friedrich Overbeck sowie über Haiti.
Um Anmeldung wird gebeten unter: veranstaltungen@schwabe.ch
Weitere Informationen: Schwabe Verlag
zur Website der Veranstalter:in
Freitag, 06. November 2026
Druckereihalle im Ackermannshof
18:00 Uhr
Druckereihalle im Ackermannshof
St. Johanns-Vorstadt 19-21
Ackermannshof
4056 Basel
Beschreibung:
Die Druckereihalle – eine einzigartige Halle für gelungene Veranstaltungen
Die ehemalige Druckereihalle wird von zahlreichen Kunst- und Kulturschaffenden genutzt, weil sie Vieles zulässt und kaum Vorgaben macht. Der Saal im hinteren Gebäudeteil ist das Herzstück für öffentliche Veranstaltungen und ausgewählte Projekte. Eigen- und Gastproduktionen sollen Grenzen zwischen Kunst und Wissenschaft ausloten und fliessend gestalten, überwinden, vernetztes, reflektiertes Denken und kritisches Wahrnehmen möglich machen. Improvisation und Professionalität sollen hier genau so Platz finden wie Diskussion, Bewegung und Dokumentation.
Zugänglichkeit:
ebenerdig, rollstuhlgängige Toilette