Das Theater Freiburg ist mit fünf Sparten, einem Ensemble aus Sänger*innen, Schauspieler*innen und Performer*innen, dem Philharmonischen Orchester und dem Opern- und Extrachor des Theater Freiburg eine der größten Kulturinstitutionen der Stadt ...
Macbeth
»Toxisch und tödlich: Der steile Aufstieg und tiefe Fall eines Killer-Liebespaars in fünf Akten.«
Muss ich mich verhärten, um die Wirklichkeit auszuhalten? Mein inneres Kind austreiben, das Blut verdicken und jedes Mitgefühl verweigern, um nicht selbst zu zerbrechen? In William Shakespeares Macbeth ist die Weltordnung durcheinander – „Fair is foul and foul is fair“. Es ist die Geschichte eines Paares, das die eigene Menschlichkeit abstreift, um an die Macht zu gelangen. Empathie ist Schwäche und Zögern ist tödlich – bis die entfesselte Gewalt sich gegen ihre Schöpfer wendet und sie in den Untergang reißt.
Was bedeutet es, Macbeth heute zu erzählen, in einer Gegenwart voller Krieg, Machtgier und Abstumpfung? Hat Shakespeare recht mit seiner düsteren Diagnose? Erscheint uns die Welt wie „ein Märchen, erzählt von einem Idioten, voll Schall und Wut, ganz ohne Sinn“? Und wenn das Grauen zur täglichen Kulisse geworden ist, welche Rolle nehmen wir dann ein? Sind wir Shakespeares Hexen – tatenlos zusehend, wie die Welt eine Prophezeiung nach der anderen erfüllt?
Tristan Linder erzählt Macbeth in kleiner Besetzung und lässt Spiel und Ernst, Komik und Grausamkeit aufeinandertreffen, um Macht, Gewalt und Empathielosigkeit zu befragen. Wie weit wollen wir uns noch verhärten, bevor sich der Wald endlich in Bewegung setzt?
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Donnerstag, 15. Oktober 2026
Kleines Haus
20:00 Uhr - 21:30 Uhr
13-26 €
Dienstag, 20. Oktober 2026
Kleines Haus
20:00 Uhr - 21:30 Uhr
13-26 €
Mittwoch, 21. Oktober 2026
Kleines Haus
20:00 Uhr - 21:30 Uhr
13-26 €
Sonntag, 25. Oktober 2026
Kleines Haus
19:00 Uhr - 20:30 Uhr
13-26 €
Donnerstag, 29. Oktober 2026
Kleines Haus
20:00 Uhr - 21:30 Uhr
13-26 €
10 € erm.
Regie: Tristan Linder, Bühne und Kostüme: Lena Rickenstorf, Musik: Alexander R. Schweiß, Dramaturgie: Elif Zengin, Regieassistenz: Lea Tabita Schmidt, Ausstattungsassistenz: Qian Qin
Mit: Nadine Geyersbach, Stefanie Mrachacz, Laura Palacios, Henry Meyer
Kleines Haus
Zugänglichkeit:
Alle unsere Spielstätten sind für Menschen mit Rollstühlen und Gehhilfen zugänglich. Mit dem Aufzug gelangt ihr von der TheaterBar ins Foyer auf die Ebene des Parketts und in das Winterer-Foyer (1. und 2. Rang) des Großen Hauses. Den Weltraum (ehemals Werkraum) erreicht ihr über den Aufzug in der Bertoldstr. 44 (Zugang neben dem Eiscafé Portofino). Das Kleine Haus ist barrierearm von der Bertoldstraße aus zugänglich. Das Foyer-Personal ist euch gerne behilflich!
Für Menschen mit Rollstühlen stehen im Großen Haus, im Kleinen Haus und im Werkraum Plätze zur Verfügung. Da die Anzahl begrenzt ist, bitten wir Sie, die Plätze spätestens zwei Tage vor der Vorstellung an unserer Theaterkasse zu reservieren (Tel. 0761 201 28 53).
Eintrittspreis: 10 Euro. Erfolderliche Begleitpersonen haben freien Eintritt.
Schwerbehinderte ab 80% zahlen mit Berechtigungsausweis pro Vorstellungsbesuch 10 Euro.
Für Menschen, die die Deutsche Gebärdensprache nutzen, bieten wir ausgewählte Vorstellungen mit Gebärdendolmetscher*innen an. Bei diesen Vorstellungen werden alle gesprochenen Texte und Lieder in die Deutsche Gebärdensprache live gedolmetscht.
Besucher*innen mit Hörgeräten oder Cochlea-Implantaten haben die Möglichkeit, Vorstellungen im Großen Haus über unsere Induktionsanlage hörverstärkt genießen zu können.