Im Literaturhaus Basel wird ein qualitativ hochstehendes Programm geboten. Im Zentrum stehen Veranstaltungen mit Autor:innen aus der ganzen Welt, die ihre Neuerscheinungen vorstellen. Internationale Stars sind ebenso zu erleben wie Autor:innen aus ...
Generationengespräch mit Katja Früh & Marie-Louise Monrad Møller
Abschied von der Mutter
Wie umgehen mit dem Sterben der eigenen Mutter? In Katja Frühs «Vielleicht ist die Liebe so» hat Anjas Mutter nicht nur die Trauerfeier minutiös vorbereitet, sondern auch das Datum ihres Todes festgelegt. Die Tochter, die immer um Abstand zu der herrischen und egozentrischen Mutter gekämpft hat, wird unerwartet aus der Bahn geworfen.
Auch die Mutter in «Viel wichtiger ist jetzt die Gegenwart» von Marie-Louise Monrad Møller plant ihre eigene Beerdigung. Sie war evangelische Pastorin, dominant, trug Pumps zum Talar und hat das eigene Kind schon mal im Supermarkt vergessen. Nun liegt sie im Sterben, und die eingefahrenen Beziehungsmuster kommen ins Wanken. Wie geht Vergeben, wenn die Zeit drängt?
Ein Gespräch über schwierige Mutter-Töchter-Beziehungen und die Ambivalenz des Abschiednehmens – im Leben und angesichts des Todes. Wie blicken die Autorinnen verschiedener Generationen auf die grossen Fragen und wie erzählen ihre Romane von diesem Übergang?
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Dienstag, 03. November 2026
Literaturhaus Basel
19:00 Uhr
KATJA FRÜH (*1953 in Zürich) ist Drehbuchautorin und Regisseurin. Sie inszenierte fürs Theater und produzierte fürs Schweizer Fernsehen u.a. die Serie «Lüthi & Blanc. Seit 2014 schreibt sie eine regelmässige Kolumne für «Das Magazin» des Tages-Anzeiger. «Vielleicht ist die Liebe so» ist ihr erster Roman.
MARIE-LOUISE MONRAD MØLLER (*1986 in Odense) ist promovierte Kunsthistorikerin. Ausserdem studierte sie Drehbuch an der Hochschule für Fernsehen und Film München und literarisches Schreiben in Hildesheim und Biel. «Viel wichtiger ist jetzt die Gegenwart» ist ihr Debütroman. Er wurde vom NDR als Buch des Monats ausgezeichnet.
JULIA RÜEGGER (*1994 in Basel) studierte literarisches Schreiben, Theater und Philosophie in Hildesheim, Biel und Madrid. Sie schreibt Lyrik, Essays und Prosa. Ihr Lyrikdebüt «einsamkeit ist eine ortsbezeichnung» erschien 2023.
Literaturhaus Basel
Zugänglichkeit:
Das Literaturhaus ist rollstuhlgängig. Bitte wenden Sie sich an die Abendkasse oder teilen Sie uns Ihre Ankuftszeit telefonisch (061 261 29 50) oder per Mail (info@literaturhaus-basel.ch) mit, damit wir Sie empfangen und Ihnen den Weg zum rollstuhlgängigen Seiteneingang zeigen können.
Der Literaturhaus-Saal ist ausserdem mit einer induktiven Höranlage ausgestattet. Für eine Induktionsschleife melden Sie sich bitte an der Abendkasse.